MOVE-Gruppe mit E-Bikes im Parque de las Luces in Medellín
Medellín

Park der Lichter: 300 Lichtsäulen auf einem zurückgewonnenen Platz

Dreihundert Lichtsäulen auf dem Platz, den Medellín seiner schlimmsten Zeit abgerungen hat.

Die Plaza Cisneros ist von rund dreihundert weißen Säulen besetzt, die nach Einbruch der Dunkelheit angehen und einen künstlichen Wald aus Licht bilden. Es ist einer der bekanntesten Stadtumbauten Medellíns, und die Geschichte zählt ebenso viel wie das Bild: Bis Anfang der 2000er war dies einer der verwahrlosesten Punkte des Zentrums, und die Stadt entschied sich, ihn nicht abzusperren, sondern mit Licht zu füllen und eine Bibliothek daneben zu setzen.

Was zu sehen und tun

  1. 1. Der Wald aus Licht

    Die Plaza Cisneros ist von etwa dreihundert weißen Säulen besetzt, teils bis zu vierundzwanzig Meter hoch, die nachts angehen und einen künstlichen Wald aus Licht bilden. Einer der bekanntesten Stadtumbauten Medellíns und ein Bild, das es sonst nirgends in Kolumbien gibt.

  2. 2. Warum es ihn gibt

    Bis Anfang der 2000er war dieser Platz einer der verwahrlosesten und gefährlichsten Punkte des Zentrums. Der Stadtumbau Medellíns wählte ihn als Symbol: Statt ihn abzusperren, füllte die Stadt ihn mit Licht und stellte eine Bibliothek daneben. Wer das weiß, sieht etwas völlig anderes.

  3. 3. Die EPM-Bibliothek

    Am Rand des Platzes eine moderne, helle öffentliche Bibliothek, stark genutzt von Studierenden aus dem Zentrum. Man kann hineingehen.

  4. 4. Die Gebäude Vásquez und Carré

    Zwei Bauten vom Anfang des 20. Jahrhunderts, zwei der wenigen aus jener Zeit, die im Viertel erhalten blieben, restauriert und in Nutzung. Sie sind der historische Kontrapunkt zu den Säulen.

  5. 5. Station San Antonio nebenan

    Der wichtigste Umsteigeknoten der Metro liegt einen Schritt entfernt, was den Platz zu einem Ort ständigen Durchgangs macht.

Unsere Touren zu diesem Ort

Der Parque de las Luces ist ein Fotostopp auf unseren Touren durchs Zentrum. Du kommst mit dem Rad an, hörst die Geschichte und nimmst das Bild mit. Wähle deine Route:

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Praktische Infos

  • Anfahrt: Metro, Station San Antonio, wo sich die Linien A und B kreuzen. Der Platz liegt direkt daneben.
  • Beste Zeit: Die Säulen gehen bei Einbruch der Dunkelheit an, und erst dann ergibt der Platz visuell Sinn. Aber es ist das Zentrum: Wenn Sie abends kommen, kommen Sie in Begleitung, bleiben Sie nicht herumstehen und fahren Sie mit zuverlässigem Transport hin und zurück. Tagsüber ist der Platz eine harte, ziemlich leere Fläche ohne die Wirkung des Lichts.
  • Dauer: zwanzig Minuten. Ein kurzer, sehr visueller Halt.
  • Kombination: wenige Blocks von El Hueco und der Plaza Botero entfernt, allerdings in der Gegenrichtung zum Parque Bolívar.
  • Sicherheit: Hier lohnt sich Deutlichkeit. Der Platz ist im Vorbeigehen und tagsüber sicher, und das Zentrum ringsum verlangt nachts Urteilsvermögen. Wenn Sie in der Dämmerung wegen der Lichter kommen, kommen Sie in Begleitung und bleiben Sie nicht länger als nötig.
  • Eintritt: Der Platz ist öffentlich und kostenlos. Auch die EPM-Bibliothek ist während ihrer Öffnungszeiten frei zugänglich.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Säulen sind es?

Rund dreihundert, einige bis zu vierundzwanzig Meter hoch.

Wann gehen sie an?

Bei Einbruch der Dunkelheit. Die Wirkung entsteht nur nachts; tagsüber ist der Platz eine leere, reizlose Fläche.

Ist es nachts sicher?

Es ist das Zentrum. Kommen Sie in Begleitung, bleiben Sie nicht zu lange und nutzen Sie für Hin- und Rückweg zuverlässigen Transport.

Kann man in die EPM-Bibliothek?

Ja, es ist eine öffentliche Bibliothek und während ihrer Öffnungszeiten zugänglich.

Lohnt sich ein Besuch am Tag?

Fotografisch nicht: Ohne eingeschaltete Lichter verliert der Platz fast alles. Tagsüber ergibt er nur als Durchgang Richtung El Hueco oder Plaza Botero Sinn.

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